Adele – vier Schnitte für einen Traumstoff

Unser Adeleprint besticht durch seine crepeartige Oberfläche. Der tollen Fall macht diesen Stoff zum erstklassigen Partner für locker drapierte, fließende Blusen und Kleider. Trotz kräftiger Blau- und Rottöne gibt die Aquarell-Optik dem Stoff etwas Verträumtes. Die leichen Pinselstriche nehmen aber alles Süßliche.

Bevor Sie sich jetzt fragen: „Aber was nähe ich daraus?“, stellen wir Ihnen einige schöne Schnitte vor.

Aus der Simplicity Pattern Vintage-Serie ist dieser Schnitt:

Misses' Vintage 1960's Three Armhole Dress

Ein ausgesprochen raffinierter Wickeleffekt, mit DREI Armlöchern. Reduziert und elegant. Gerade wegen der geraden Form ein idealer Partner für das tolle Muster des Stoffs. Ein entspanntes Kleid für besondere Anlässe.

Etwas weniger festlich, dafür voll alltagstauglich ist Simplicity 8055. Raglanärmel und schön-gelegte Falten am Halsausschnitt bringen das gewisse Etwas. Gleichzeitig stören die wenige Nähte das Muster kaum.

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Die Anderson Blouse von Sew Over it besticht durch ihre weichen Falten an den Schultern und den lässigen Wickeleffekt an der Taille.

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Auch hier keine Abnäher, die auffällig ins Muster schneiden würden. Dafür ein weich fallender V-Ausschnitt und eine Bluse, die drüber getragen genauso gut aussieht wie reingesteckt.

Das Classix Nouveau Scarf-Shirt von Hot Patterns ist eine lässige Schluppenblusen-Variante, vor allem, wenn der Schalkragen ungeknotet bleibt. Die französischen Abnäher bringen den Schnitt zudem sanft auf Figur. Schön über schmalen Hosen, aber auch reingesteckt mit fließendem Kragen, wie abgebildet.

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Für welchen Schnitt Sie sich auch entscheiden, Adeleprint verwöhnt mit hohem Tragekomfort und bietet dazu noch die Robustheit einer Polyesterfaser. Also: Flugs bestellt und dann losgenäht.

Narzissen im Schnee

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(Narzisse)

Bevor es hier zu schneien begann, hatten die ersten Narzissen schon angefangen zu blühen. Und wenn schon Narzissen blühen, dann ist es höchste Zeit, sich über die Frühjahrsgarderobe Gedanken zu machen, nicht wahr?

Dann machen wir das doch!

Was verlangen wir von den ersten Frühlingskleidungsstücken?

Ich glaube, wir wollen Leichtigkeit, Farbe und eine andere Haptik. Außerdem endlich wieder Luft an der Haut spüren, aber natürlich nicht frieren.

 

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(Frühlingsgrün, Rosen, Streifen, Tröpfchen)

 

Im Moment mummeln wir uns noch mal richtig ein, die eisigen Temperaturen gebieten es so. Aber für die ersten warmen Tage wollen wir leichte, luftige Kleidung. Stoffe mit wenig Eigengewicht. Weniger Lagen. Mehr Bewegung in Röcken und Ärmeln.

Die Narzisse und andere Frühlingsblüher machen es ja vor: ab März ist es Zeit für knallige, helle Farben. Zurückhaltung ist da nicht angesagt, ein entschiedenes Kontrastprogramm zu den dunklen und gedämpften Tönen des Winters schon eher.

 

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(Fische, weiße Blüten, kleine Kringel, Blütenpracht)

 

Wir tragen jetzt schon seit Monaten dicke Strick- und Wollstoffe. Oder wir legen mehrere Baumwolllagen übereinander. Es wird dringend Zeit für eine andere Haptik. Für leichte, fließende Stoffe. Für Seiden und feine Viskosestoffe etwa. Oder für die Gitter- und Netzmaterialien, die dieses Frühjahr trendy sind. Dazwischen vielleicht ein wenig metallischer Glanz. Ein Hauch von Spitze. Flatterndes Plissée.

Unsere Winterkleider sollen uns wärmend umgeben. Nah am Körper bleiben. Aber welch herrliches Gefühl von Lebendigkeit, wenn der lange Rock im Frühlingswind wehen kann? Wenn Ärmel weit und luftig um unsere Handgelenke spielen?

Und endlich weg mit den Schals und Loops und Rollkragen und her mit den vielen Ausschnittvarianten, die es gibt. Wenn der Frühlingswind noch etwas frisch ist, ziehen wir halt eine buntgemusterte Bomberjacke drüber. 😉

Was wird Ihr erstes Frühlingsprojekt werden? Oder ist es am Ende sogar schon fertig?

 

 

Alltäglicher Luxus

Samt ist doch nur was für abends! Oder für besondere Anlässe!

Denken Sie das auch manchmal und lassen den wunderbar sanft glänzenden Handschmeichler liegen?

Dann lassen Sie mich versuchen, Sie vom Gegenteil zu überzeugen.

Samt ist eindeutig alltagstauglich. Aus diesen Gründen:

  1. Unser Baumwollsamt ist keine Mimose. Er wäscht sich gut, er näht sich gut, er trägt sich angenehm.
  2. Ein schlicht geschnittenes Kleidungsstück aus Samt ist ungeheuer flexibel. Das kann nicht nur 9 to 5, das kann 9 to Midnight. Je nach Kombinationspartner wirkt es lässig, chic oder mondän.
  3. Samt hat eine herrliche Farbtiefe und eine ordentliche Portion Farbe kann frau immer vertragen, besonders aber an grauen Wintertagen,
  4. Auch wenn das samtene Kleidungsstück lässig kombiniert wird, bleibt das Glamour-Gefühl, das die flauschige Oberfläche des Stoffs vermittelt.
  5. Gerade in der kalten Jahreszeit ist Samt ein toller Stoff, weil er luxuriös UND warm ist.

Während ein Samtblazer definitiv der Star in Ihrem Outfit sein wird, ist ein schlicht-geschnittener Rock aus Samt ein Kombinationspartner, der sich zurückhalten kann.

Deshalb zeigen wie Ihnen hier 4 reduzierte, schöne Rockschnitte, die Sie in Samt versuchen sollten!

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Vogue 9172 ist ein schlichter Wickelrock mit klarer Linie. Genau das Richtige, um die satte Farbe und den Glanz von Samt zur vollen Wirkung zu bringen.

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Die lockeren Bundfalten an diesem Burda-Modell zaubern Licht-und Schattenspiele in den Samt.

 

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Rosari von Pauline Alice bietet eine Menge Varianten. Diese Version mit Zippern und Metalldruckknöpfen lebt vom Kontrast zwischen den toughen Kurzwaren und dem samtigen Stoff.

 

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Arielle von Tilly and the Buttons besticht durch die hohe Taille und die seitliche Knopfleiste. Mit der Anmutung der Knöpfe lässt sich wunderbar spielen und damit die Gesamtwirkung des Rocks verändern.

Unseren Baumwollsamt Vara gibt es in einem satten Rotton und einem herrlichen Currygelb. 2 % Elasthan sorgen für hohen Tragekomfort bei engeren Rockformen. Springen Sie rüber in unseren Shop und sichern Sie sich ein paar Meter alltäglichen Luxus.

 

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Herausforderungen

Im Januar steckt Magie.

Ein Blick in die Nähblog-Landschaft reicht, um festzustellen, dass der Januar ein guter Monat ist, sich neuen Herausforderungen beim Nähen zu stellen. So viele tolle Sew-Alongs oder Einzelprojekte. Da ist viel Inspiration zu finden.

Wenn Sie lieber alleine werkeln, als sich großen Näh-Aktionen anzuschließen, dann haben wir heute ein paar Ideen für Sie, wo Sie ansetzen können, um 2016 zu einem fulminanten Nähjahr zu machen.

Fangen Sie mit einer Bestandsaufnahme an: Was nähen Sie am häufigsten und am liebsten?

Gibt es Nähprojekte, die Sie reizen, die Sie sich aber (noch) nicht zutrauen? Dann ist das jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Just sew it!

Haben Sie eine Master-Nähliste für 2016, die Ihre großen, zeitintensiven Projekte für dieses Jahr sammelt? (So Sachen wie den Trench-Coat für die Übergangszeit, das Outfit für die Hochzeit der besten Freundin, das Kommunionkleid fürs Töchterchen.) Wenn Sie keine haben, erstellen Sie sich eine. Nähen braucht Zeit und es ist schneller März, Mai oder August als Sie denken.

Wenn Sie ganz zufrieden vor sich hinnähen, aber es Ihnen manchmal ein bißchen langweilig ist, dann ist es wohl Zeit für neue Näh-Herausforderungen. Ändern Sie was an Ihren Näh-Routinen!

Sie nähen bevorzugt Jersey? Dann schnappen Sie sich einen einfachen Rockschnitt und einen handzahmen Webstoff ( Wollstoffe verzeihen z.B. viel) und tasten Sie sich an das Arbeiten mit nichtelastischen Stoffen heran.

Andersrum geht das natürlich genauso. Ihre Overlock wird hauptsächlich zum Versäubern genutzt? Dann entscheiden Sie sich für einen schönen Jersey und nähen Sie Ihr erstes T-Shirt.

Sie lassen hin und wieder mit einem kleinen Seufzer den feinen Chiffon oder die Seide liegen, um dann wie gewohnt was aus Baumwolle zu nähen? Nehmen Sie Ihren Mut zusammen und stellen Sie sich den Befürchtungen, die Sie vom Verarbeiten feiner Stoffe abhalten. Einen unkonventionellen Verarbeitungstipp finden Sie hier. Und wunderbare feine Stoffe natürlich in unserem Online-Shop.

Blättern Sie durch Ihr Nähhandbuch und suchen Sie sich für das kommende Nähprojekt eine Verarbeitungstechnik aus, die Sie noch nicht angewendet haben, sei’s der mit der Maschine genähte Blindsaum oder das Hong Kong finish.

Sie haben Ihre Lieblingssilhouetten, Ihren Stil klar? Hippieh! Dann können Sie nun gezielt experimentieren. Wagen Sie sich an einen Schnitt, dessen Form und Design ein wenig außerhalb Ihrer Komfortzone liegt. Vermutlich entdecken Sie eine neue Seite an sich.

Sie arbeiten immer mit Kaufschnitten, doch die endlosen Anpassungen nerven? Dann packen Sie 2016 das Thema Grundschnitt an. Eine spannende blog-Serie zum Thema finden Sie hier.

Alternativ könnte 2016 das Jahr werden, in dem Sie endlich eine Schneiderpuppe herstellen, die Ihr Ebenbild ist und an der Sie viele Paßformprobleme entspannt lösen können. Im Netz finden Sie dazu eine Menge Anleitungen, eine ist hier. Wenn Ihre Püppi dann schon mal da steht, können Sie auch gleich anfangen, eigene Kleiderideen an ihr zu drapieren.

Oder liegt die Herausforderung für 2016 darin, nur noch das zu nähen, was Sie auch tragen und  sich nicht mehr vom nächten Schnitt-Hype ablenken zu lassen? Das könnte gar die größte Herausforderung sein. Aber auch die, aus der Sie am meisten tragbare Kleidungsstücke herausnähen können. 😉

Also: Was ist Ihre Näh-Challenge 2016?

 

 

5 Dinge, die Sie jetzt für Ihr Näh-Karma tun können

Das neue Jahr ist da. Zeit, sich in Ruhe im Nähzimmer bzw. bei den Näh-Utensilien umzusehen und ein paar Dinge zu ordnen oder zu verändern, damit das Nähen im weiteren Jahresverlauf umso produktiver und befriedigender laufen kann.

  1. Räumen Sie Ihren Nähplatz auf.

    Gerade wenn Sie vor Weihnachten viel genäht haben, aber wenig Zeit zum aufräumen hatten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, am Nähplatz klar Schiff zu machen.
    Sie nähen schneller, wenn alles an seinem Platz ist und Sie nicht erst lange suchen müssen.
    Außerdem gibt Ihnen ein ordentlicher Näharbeitsplatz das Gefühl, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Das ist immer ein guter Start.
    Und Kreativität liebt den freien Raum auf Näh- und Zuschneidetisch und wird ihn schnellstens zu füllen versuchen.

  2. Sortieren Sie Ihr Stoff- und Schnittlager.

    Wissen Sie wirklich noch, welche Stoff und Schnitte Sie besitzen?
    Wenn nicht, ist es an der Zeit, sich eine Übersicht zu verschaffen.
    Gehen Sie Stoffe und Schnitte durch und behalten Sie wirklich nur die Dinge, die Ihnen Freude bereiten. Lassen Sie los! Zu viel Material, vor allem solches, das Ihnen nichts mehr sagt, blockiert Siebe im Nähen. Veranstalten Sie einen Tauschabend mit befreundeten Hobbyschneiderinnen, finden Sie eine gemeinnützige Organisation, die was mit Ihren Stoffspenden anfangen kann, versuchen Sie Ebay-Kleinanzeigen. Ihr Ziel ist ein Materiallager, das Sie glücklich macht und zum Tun anregt.

  3. Erbarmen Sie sich der Ufos, TfTs und des Stopf- bzw. Änderungsstapels.

    Sie sammeln sich bei jeder Hobbyschneiderin irgendwann an, die Teile, die nur mal eben gestopft werden müssten. Die Röcke mit dem losen Saum oder dem etwas zu weiten Bund. Die angefangenen und abgebrochenen Projekte. Die Teile, die nicht mehr zu retten sind.
    Das Fiese an diesem Stapel? Er saugt Ihnen die Nähmotivation weg. Also: Arbeiten Sie ihn ab.

    Stopf- und Änderungsstapel: Machen Sie’s endlich und hängen Sie die fertigen Teile mit gutem Gewissen zurück in den Schrank.
    Unfertige Projekte: Sehen Sie sich jedes Teil an: Was ist noch zu machen? Warum liegt es auf diesem Stapel? Hat Sie beim Nähen ein technisches Problem ausgeknockt? Haben Sie während des Nähens gemerkt, dass das Projekt nicht zu Ihnen passt?
    Bewerten Sie jedes Teil danach. Sind es nur noch wenige Schritte bis zur Vollendung und Sie lieben Stoff und Schnitt immer noch? Dann holen Sie sich Hilfe für die Lösung. Sie haben viel Arbeit reingesteckt, das sich abzeichnende Ergebnis sieht gut aus, aber Sie haben beim Muster oder der Farbe daneben gegriffen? Überlegen Sie, wem Ihr Teil gut stehen könnte und bieten Sie es derjenigen Person an. Sie hassen das Teil mittlerweile? Überlegen Sie, ob Sie Stoff, Knöpfe, Reißverschlüsse retten können. Dann nehmen Sie es auseinander. Wenn nicht: packen Sie es in die Altkleidersammlung.
    Teile für die Tonne: Warum liegt das noch in Ihrem Nähkorb? Können Sie wenigstens einen Teil des Materials retten? Dann trennen Sie das Stück auf. Ansonsten nehmen Sie das Teil noch mal zur Hand und finden Sie drei Dinge, die Sie bei diesem Projekt gelernt haben. Wie Edison sagte: Erfolg ist die Summe aller Mißerfolge.

  4. Legen Sie ein Nähnotizbuch an.

    Wissen Sie noch, welchen Windstopper Sie im vorletzten Mantel vernäht haben? Oder welche Einlage Sie wo im Wollblazer verwendet haben? Wir vergessen solche Informationen schneller als wir denken.
    Deshalb sollten Sie Ihr Nähwissen festhalten. Ob auf Papier oder digital, machen Sie sich zu jedem neuen Projekt Notizen: Welche Materialien haben Sie verwendet? Aus welcher Quelle? Welche Anpassungen haben Sie am Schnitt vorgenommen? Welche Schwierigkeiten traten auf und wie haben Sie die gelöst?

  5. Planen Sie Ihre Nähzeit.

    Tragen Sie Ihren Nähabend in den Familienkalender ein. Melden Sie sich zu dem Kurs an, mit dem Sie seit Monaten liebäugeln. Verabreden Sie die Nähkränzchen-Termine gleich fürs ganze Jahr. Buchen Sie ein Nähwochenende und werkeln Sie drei Tage ungestört in Gesellschaft anderer Stoffenthusiastinnen.
    Wofür auch immer Sie sich entscheiden: Blocken Sie sich Ihre Nähzeit jetzt, wo noch genug Spiel im Jahr ist.

Wir wünschen Ihnen ein produktives Näh-Jahr 2016! Sew on!

 

10 Nähprojekte, mit denen Sie in 2016 nichts falsch machen

Neues Jahr, neues Nähglück. Neue Pläne. Neuer STOFF!

Wir haben heute 10 Ideen für Ihres Jahres-Näh-Planung. Natürlich mit einem kleinen Zwinkern im Auge.

  1. einen Trenchcoat in klassischer Form, aber nicht klassischer Farbe oder Material
  2. einen Mantel mit Leoparden-Muster (am besten nach einem Vintage-Schnittmuster)
  3. ein schlicht-raffiniertes, einfarbiges Kleid in Ihrer Lieblingsfarbe
  4. ein Nadelstreifen-Jacket
  5. eine Jeans
  6. eine viktorianische Bluse mit hohem, gerüschten Stehkragen und gerüschten Manschetten
  7. ein weiter Rock
  8. einen superluxuriösen Morgenmantel
  9. einen Rock oder ein Kleid aus Brokat
  10. ein asymmetrisches Top

Und jetzt sind Sie dran!

Was ist schon unerschütterlich auf Ihrer to-sew-Liste für 2016? Verraten Sie es uns!

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch und ein fantastisch-produktives Neues Jahr!

Möge Ihre Nähmaschine allzeit zuverlässig sein und Ihr Stofflager nie leer werden. 😉

 

Jetzt wird abgerechnet!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu.

Vermutlich werkeln Sie alle noch fleißig an den letzten Weihnachtsgeschenken oder am Weihnachtskleid. Dann ist nach dem Trubel der Weihnachtsfeiertage der perfekte Zeitpunkt, auf das Nähjahr 2015 zurück zu blicken.

Führen Sie Buch über all Ihre fertig gestellten Nähstücke? Haben Sie gar eine Liste aus dem Vorjahr? Wenn nicht: Hängen Sie einmal alle Werkstücke dieses Jahres zusammen. Schauen Sie sich Ihr Ergebnis an. Hatten Sie einige der Stücke schon vergessen?

Es ist erstaunlich wie schnell frau die kleineren, unkomplizierten Teile vergisst, die sie schnell zwischen großen Projekten über die Maschine gezieht. Aber auch die sind genäht worden. Auch die haben Zeit in Anspruch genommen. Auch an denen ist Ihr Können gewachsen.

Wenn Sie sich Ihre Näh-Bilanz ansehen – sind Sie dann erstaunt ob der Fülle oder eher genknickt, dass es nur so wenig Stücke sind? Oder sind es wenige, dafür aber sehr arbeitsintensive Stücke, auf die Sie sehr stolz sind?

Was haben Sie genäht? Welche Schnitte? Welche Teile? Welche Stoffe? Und wie sind Sie mit Ihren Ergebnissen zufrieden?

Ist eine Entwicklung erkennbar? Haben Sie dieses Jahr einen Sprung in Ihrem Können oder Ihren Resultaten gemacht? Wenn ja: Was haben Sie anders gemacht als im Jahr zuvor?

Schauen Sie in Ihre Nähstatistik von 2014 und vergleichen Sie mit dem Ergebnis aus 2015. Was lässt sich daraus schließen? Haben Sie mehr genäht? Wenn ja, wie haben Sie das angestellt? Schneller genäht? Mehr Zeit zum Nähen erübrigen können? Weniger komplizierte Schnitte verarbeitet?

Wenn Sie die beiden Jahresergebnisse vergleichen und Ihre aktuellen Lebensumstände mitbedenken, können Sie ganz gut abschätzen, was für 2016 realistisch ist. Wir neigen alle dazu, mehr Pläne zu machen, als wir je umsetzen können. Was bisweilen sehr frustrierend werden kann. Wenn Sie aber wissen, dass maximal 20 Teile drin sein werden, dann können Sie entschiedener NEIN sagen zum aktuell gehypten Schnitt, der vielleicht gar nicht in Ihre Projektreihe passt.

Der große Überblick gibt Ihnen ein Gefühl dafür, was Sie alles geschafft haben. Trotz der vielen anderen Verpflichtungen. Trotz der Schwierigkeiten, die in fast jedem Näh-Projekt wieder auftauchen. Ja, an der Stelle dürfen Sie sich ruhig mal loben. Gut gemacht.

Wenn Sie sich Ihre Nähwerke so ansehen: Erkennen Sie da Entwicklungen, die Ihnen beim Arbeiten daran gar nicht aufgefallen sind? Hat sich ein Material eingeschlichen, mit dem Sie nie gedacht hätten zu arbeiten? Haben Sie Schnittformen probiert, die bisher außerhalb Ihrer Komfortzone lagen? Deutet sich ein Stilwechsel an? Ist der gewollt? Oder mehr so passiert? Wollen Sie diesen Weg in 2016 weiter verfolgen?

Der Überblick deckt aber auch entstandene Lücken auf: Haben Sie 2015 neue Rockformen ausprobiert, zu denen jetzt die Oberteile oder Jacken / Mäntel fehlen? Nähen und tragen Sie wieder verstärkt Hosen? Haben Sie dann Oberteile in passender Länge? Haben Sie ein weitreichenderes Kleiderschrank-Projekt angefangen und wollen dazu weitere Teile ergänzen?

Hat sich Ihr Körper verändert in diesem Jahr? Hat sich in Ihren Lebensumständen etwas Relevantes verändert (neuer Job etwa mit anderem Dress-Code)? Brauchen Sie für diese Veränderungen neue Kleider?

Welche Näh-Notwendigkeiten ergeben sich aus den Lücken, die Sie so ausgemacht haben? Nehmen Sie diese gleich als erste in 2016 in Angriff, damit schöne, bereits fertige Teile nicht mangels Partnern im Schrank bleiben.

Und wie sieht es in Ihrem Stofflager aus? Haben Sie einen guten Teil verarbeitet? Dann klicken Sie rüber in unseren Onlineshop und lassen Sie sich von unseren schönen Stoffen inspirieren.

Ein frohes und entspanntes Weihnachtsfest wünschen wir Ihnen!

 

Wenn’s eng wird

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(Bleistiftrock von Burda)

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(Etuikleid von Fashion-Hackers)

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(Blazer von Vogue Patterns)

Bleistiftröcke, Etuikleider und schmale Blazer sind Kleidungsstücke, die der Definition nach eng anliegend sitzen sollen. Das kann schnell unbequem werden, es sei denn, frau nimmt einen Stoff mit Stretchqualität. Das ist nicht weiter schwierig,die Auswahl an elastischen Stoffen ist groß. Selbst Jeans mit Stretch-Anteil ist nicht ungewöhnlich.

Wie füttert frau aber Schnitten, die knackig sitzen sollen und Stoffen, die eine hohe Elastizität haben?

Zu viel Mehrweite im Futter zeichnet sich ab unter den engen Kleidungsstücken. Normales Futter im schrägen Fadenlauf zuschneiden für mehr Tragekomfort? Da wird ein eh schon schlüpfriges Material noch schwieriger im Verarbeiten.

Die Lösung?  Stretch-Futter.

Unser Neva’viscon-Stretch hat alle guten Eigenschaften des normalen Neva’viscon: hautsympathisch, haltbar und strapazierfähig, leicht zu pflegen. Es klebt und kriecht nicht. Zusätzlich ist es durch einen Elasthan-Anteil von 3 % elastisch. Und damit der Spezialist, wenn’s eng wird.

Es macht die Bewegung eines stretchigen Oberstoffes mit und sichert Tragekomfort auch bei körperbetonten Schnitten.

Probieren Sie es aus: Neva’viscon-Stretch finden Sie zunächst in den Farben altweiss und schwarz in unserem Online-Shop. Damit wird das nächste körperbetonte Kleidungsstück eine enge, aber komfortable Angelegenheit.

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Party Tops

Ich weiß nicht, wie der Dezember bei Ihnen aussieht, aber hier reihen sich Geburtstagsparties und Weihnachtsfeiern aneinander. Und für den Januar liegen auch schon einige Einladungen vor.

Das Problem dabei? Die meisten sidn so semi-festlich. Oder schlimmer noch: so, dass überhaupt nicht einzuschätzen ist, wie chic bzw. wie relaxed der Dress-Code ist.

Was macht frau da? Noch dazu, wenn die Einladungen mehr oder weniger nahtlos an Arbeitszeiten anschließen?

Das Party Top ist eine mögliche Lösung.

Es macht ein Büro-Outfit im Knopfumdrehen festlicher. Es ist  unaufwändig zu transportieren. Es kann je nach Styling chillig bis aufregend. Und: es lässt sich tagsüber unter Blazer oder Strickjacke „verstecken“ und verschwindet für den Heimweg bei kalten Temperaturen unter dem Lieblingskuschelpulli.

Das Party-Top ist die Gelegenheit, in den besonderen Blusenstoff zu investieren. Weshalb wir die heute zuerst vorstellen.

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Tila ist eine hauchzarte Baumwoll/Seiden-Mischung mit ausgefallenen Punktemuster.

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Sirope ist eine unerwartete Print-Mischung aus Leo, Camouflage und abstrakten Blumen. Ein feiner Polyesterstoff.

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Den Ericaprint zieren üppigste Blumen, die durch die Transparenz des Stoffes besonders reizvoll werden. Auch dies ein Baumwoll-Seide-Gemisch.

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Der Estelprint ist aus reiner Seide und hat einen bezaubernden Fall.

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Naomi schließlich ist unser Blusenklassiker aus Baumwolle und Elasthan und hier sorgt der satte Fuchsia-Ton für Stimmung.

Dieser tolle, unifarbene Stoff könnte genau der richtige Partner für den Schnitt Joker von OkiStyle sein, mit seinen Origami-artigen Abnähern.

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Back is Back von Vanessa Pouzet besticht durch den tiefen Rückenausschnitt. Erica wäre da eine vielversprechende Wahl.

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L’Impatiente ist ein variabler Blusenschnitt: je nach Stoff lässig für alle Tage oder eben sehr edel. Zum Beispiel, wenn frau unseren Seidenstoff mit Lippenstiftprint dafür nimmt.

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Ava von Victory Pattern ist ein klassisches Schößchen-Top. Die ganz unklassischen Punkte unseres Stoffs Tila und evtl. ein unifarbener Partner für die Passe machen ein cooles Top daraus.

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Schön fließende Drapierungen am Halsausschnitt machen Shane von Named Pattern so besonders. Sirope könnte dazu ein spannender, nicht ganz so knalliger Partner sein.

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Mit einem dieser Oberteile sind Sie bestens gewappnet für all die Festivitäten, die in den nächsten Wochen noch so kommen. Also: Legen Sie los!

Ein schönes und produktives Wochenende wünschen wir.

So nähen Sie schneller

Ist Ihre Nähliste auch gerade lang bis endlos? In der Vorweihnachtszeit würde sich zusätzliche Nähzeit sicher sehr gut verkaufen. Können wir aber leider (noch) nicht anbieten. 😉

Deshalb haben wir heute bewährte Zeitspartipps für Nähen zusammengetragen, damit Sie in Ihrer Nähzeit möglichst viel schaffen.

Grundlagen:

  • Seien Sie realistisch: Ist das wirklich zu schaffen? Streichen Sie evtl. ein oder zwei Teile.
  • Einen, wenn evtl. auch temporären, Arbeitsplatz einrichten. Beinahe nichts frisst mehr Zeit als Suchaktionen.
  • Alle Materialien für die Nähprojekte zusammenstellen, bevor Sie anfangen. Nichts ist ätzender als mitten im flow losrennen zu müssen, weil’s Garn alle ist oder kein Reißer zur Hand ist.
  • Störenfriede aussperren. Also: Rechner aus, Handy weg, vorhe rmit dem Hund Gassi gehen. Die Familie ins Kino schicken.
  • Seriell arbeiten: Wenn Sie mehrere Kleidungsstücke nähen, arbeiten Sie sich schrittweise durch alle  Werkstücke ( z.B. alle Abnäher an allen Teilen hintereinander), an statt erst eins komplett fertig zu nähen.
  • Bleiben Sie in der „Weihnachtsproduktion“ vorrangig bei Schnitten, die Sie schon genäht haben. So nutzen Sie Ihr Wissen optimal aus.
  • Notieren Sie die Änderungen, die Sie gemacht haben, auf dem Schnitt, so dass Sie bei der nächsten Version nicht noch mal nachdenken müssen.
  • Planen Sie nach der Weihnachtszeit ein Phase, in der Sie sich mit all den Hilfsmitteln Ihrer Nähmaschinen auseinandersetzen, die Sie bisher nicht genutzt haben, die aber Zeit sparen könnten. Damit sie das dann in der nächsten heißen Phase auch tun können.

Vor dem Nähen:

  • Nutzen Sie Gewichte an Stelle von Stecknadeln.
  • Benutzen Sie Rollschneider und Schneidematte zum Zuschneiden.
  • Leben Sie den Futterstoff in den Oberstoff und schneiden Sie beides zusammen zu.
  • Wenn’s irgend geht: Nutzen Sie Schnittmuster mit eingearbeiteter Nahtzugabe, so dass das anzeichnen entfällt.
  • Schneiden Sie Abnäher aauf dem Schnittmuster ein oder aus (je nach Lage oder Schnittmustermaterial), das beschleunigt das Anzeichnen erheblich (bei Dior machen die das auch so).
  • Bebügeln Sie ein hinreichend großes Stoffstück mit Einlage und schneiden Sie daraus alle Teile zu, die verstärkt werden müssen.
  • Versäubern Sie alle Kanten mit der Overlock (besonders, wenn das Material ausfranst) vor dem Nähen, es sei denn, Sie nähen einen unbekannten Schnitt und haben extrabreite Nahtzugaben für die Anpassung.
  • Ziehen Sie gleich mehrer Spulen mit dem benötigten Garn auf.
  • Bleiben Sie auf der Overlock bei einer Farbe. Mischen Sie evtl. zu Beginn die Farben auf der Overlock entsprechend der zu verarbeitenden Stoffe.

Beim Nähen:

  • Nähen Sie wirklich alles, was Sie nähen können, bevor Sie zum ersten Mal bügeln gehen.
  • Nähen Sie so viel wie möglich, so lange der Stoff noch flach liegt (also bevor Sie die Seitennähte schließen).
  • Wenn Sie vor dem Nähen nicht versäubern mussten, nähen Sie so viele Nähte wie möglich mit der Overlock.
  • Schneiden Sie Fäden immer gleich ab, wenn Sie die Naht beendet haben.
  • Nähen Sie Details zuerst, so lange die großen Konstruktionsteile noch nicht zusammen gesetzt sind.
  • Wechseln Sie nur für die sichtbaren Nähte zu einem farbig genau abgestimmten Garn. Bleiben Sie ansonsten bei einer Garnfarbe für alle Projekte.

Haben wir was vergessen auf dieser Liste? Dann sagen Sie es uns in den Kommentaren.

Wir wünschen für dieses Wochenende und die nächsten Wochen frohes und fixes Schaffen.