Lässige Sommerkleider

Sonnige Tage, an denen eine Jacke und Socken nicht brauchte, hattenw ir schon. Also dürfen wir auch schon mal von den richtig heißen Tagen träumen und uns Gedanken um die dafür notwendige Kleidung machen. Immer richtig: ein lässiges, aber raffiniert geschnittenes Kleid. Denn mal ehrlich: bei 30 Grad plus sind engsitzende Klamotten wirklich nicht mehr bequem.

Deshalb gibt es heute eine kleine Übersicht über coole, entspannte Schnitte mit dem gewissen Etwas.

Den Anfang macht das neue Schnittmuster von Victory Patterns: Hannah.

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Ärmellos und mit dem für Victory Patterns typischen abgerundeten Saum, besticht Hannah durch Taschen UND die raffinierte Drapierung im Rücken. Das funktioniert hinreißend in uni, aber Drapierung und Knopfleiste könnte frau auch noch farbig absetzen.

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Auch bei Aphrodite von I Am Paterns überrascht die Rückenansicht. Hier ist es ein rechteckiges Cut-Out, das dem schlichten Hängerchen das Je-Ne-Sais-Quoi gibt. Da kann natürlich Haut hervorblitzen oder aber das gehütete Reststück vom Lieblingsstoff.

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Das Rushcutter Dress von In the Folds bietet sich mit seiner sehr graphischen Form geradezu an für Colorblocking oder Muster und Paspel-Spielereien. Genauso gut könnte frau aber verschiedene Materialqualitäten kombinieren. In der langärmelige Version ist es sogar frühjahrstauglich.

Das Oversized Shirt Dress von Makers’Atelier ist genau das, was der Name verspricht: eine sehr lange, untaillierte Hemdbluse. Der ideale Schnittpartner für all die griffigen, leicht transparenten Stoffe, die etwas unten drunter brauchen. Hier vielleicht ein schönes Hemdchen und eine kühlende Leinenhose. Natürlich bieten sich all die Spielereien auch an, die Hemdblusen besonders machen: Top-Stitching an der Knopfleiste. Farbige Knopflöcher. Geniale Knöpfe.

Welche Stoffe aber nun für diese nonchalanten Kleider? Unis in klaren Farben bieten sich an. Zum Beispiel unser Baumwollstoff Naomi. Er ist griffig und elastisch, hat einen leichtem Glanz und passt so wunderbar zu den reduzierten, aber raffinierten Schnitten.

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Geometrische oder abstrakte Prints als Stoffpartner sind nähtechnisch eine etwas größere Herausforderung, ergeben aber ein fulminantes Ergebnis.

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Punkte; Grafitti

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Steifen und Punkte

Suchen Sie sich einen Stoff aus in unserem Shop und legen Sie los!

 

 

Adele – vier Schnitte für einen Traumstoff

Unser Adeleprint besticht durch seine crepeartige Oberfläche. Der tollen Fall macht diesen Stoff zum erstklassigen Partner für locker drapierte, fließende Blusen und Kleider. Trotz kräftiger Blau- und Rottöne gibt die Aquarell-Optik dem Stoff etwas Verträumtes. Die leichen Pinselstriche nehmen aber alles Süßliche.

Bevor Sie sich jetzt fragen: „Aber was nähe ich daraus?“, stellen wir Ihnen einige schöne Schnitte vor.

Aus der Simplicity Pattern Vintage-Serie ist dieser Schnitt:

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Ein ausgesprochen raffinierter Wickeleffekt, mit DREI Armlöchern. Reduziert und elegant. Gerade wegen der geraden Form ein idealer Partner für das tolle Muster des Stoffs. Ein entspanntes Kleid für besondere Anlässe.

Etwas weniger festlich, dafür voll alltagstauglich ist Simplicity 8055. Raglanärmel und schön-gelegte Falten am Halsausschnitt bringen das gewisse Etwas. Gleichzeitig stören die wenige Nähte das Muster kaum.

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Die Anderson Blouse von Sew Over it besticht durch ihre weichen Falten an den Schultern und den lässigen Wickeleffekt an der Taille.

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Auch hier keine Abnäher, die auffällig ins Muster schneiden würden. Dafür ein weich fallender V-Ausschnitt und eine Bluse, die drüber getragen genauso gut aussieht wie reingesteckt.

Das Classix Nouveau Scarf-Shirt von Hot Patterns ist eine lässige Schluppenblusen-Variante, vor allem, wenn der Schalkragen ungeknotet bleibt. Die französischen Abnäher bringen den Schnitt zudem sanft auf Figur. Schön über schmalen Hosen, aber auch reingesteckt mit fließendem Kragen, wie abgebildet.

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Für welchen Schnitt Sie sich auch entscheiden, Adeleprint verwöhnt mit hohem Tragekomfort und bietet dazu noch die Robustheit einer Polyesterfaser. Also: Flugs bestellt und dann losgenäht.

Blaues Wunder

Wir haben einen wunderbaren neuen Stoff im Shop.

100 % Viskose. Weich und angenehm zu tragen. Genau richtig für Blusen und Kleider. Außerdem ein schöner Farbtupfer. Islandia können Sie hier in unserem Shop bestellen.

Und wie immer, wenn ein neuer Stoff ankommt, beginnt mein Kopf, den passenden Schnitt dazu zu finden. Natürlich gibt es DEN EINEN RICHTIGEN immer nur für DIE EINE PERSON. Deshalb haben wir auch heute wieder eine kleine Auswahl toller Schnittmuster für Sie.

Fangen wir mal mit zwei Oberteilen an.

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Skandinavischer Minimalismus pur beim Lexi-Top von Named Pattern. Nur zwei Abnäher, also wenig, was den Musterverlauf stört. Ein toller Kombi-Partner zum Hosenrock, wie im Bild gezeigt. Aber auch mit einem schmalen, längeren Bleistiftrock sehr lässig kombiniert.

 

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Oakridge von Sewaholic ist beinahe schon ein Klassiker unter den Indie-Designs. Zurecht. Durch den schön geschwungenen Saum kann die Bluse gut über Rock oder Hose getragen werden, sieht aber auch reingesteckt toll aus. Und große Blumenmuster kann sie besonders gut.

 

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Sylphide von Papercut Patterns ist die Schluppenbluse in Kleidform mit einem wunderbar flatternden Tellerrock. Damit wird unser Stoff dann definitiv party-tauglich.

 

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Kess mit kontrastfarbigem Kragen und Manschetten ist auch Patti, ein 60s Schnitt aus der neuen Vintage Burda ein toller Schnitt für unseren Stoff.

 

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Noch ein bißchen verspielter ist David von Oki Style. Volants an den Ärmelsäumen und entlang des Vorderteils geben diesem lässig fallenden Schnitt die besondere Note.

Die Blumen sind Ihnen romantisch genug und Sie hätten lieber einen Schnitt, der das Romantische cool bricht? Dann schauen Sie sich doch mal Hermes von I Am Patterns an.

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Ihnen ist gleich ein anderer Schnitt für unseren tollen Stoff eingefallen? Dann verlinken Sie den doch in den Kommentaren.

Und klicken Sie rüber in den Shop für ein paar Meter der schönen blauen Wunders.

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Weihnachtskleid-Material

Ist es noch zu früh, um über DAS Weihnachtskleid zu sprechen? Gehe ich nach meinem Näh-Tempo, dann ist ganz schnell eine Entscheidung fällig. Schnell-Näherinnen können sich natürlich noch ein Weilchen Zeit lassen. Und die Vorausschauenden haben vermutlich schon angefangen, nicht wahr? Oder etwa nicht?

Naja. Wir haben seit vorgestern zwei neue Stoffe im Shop, die sich vorzüglich für feine Kleider eignen, aber auch nicht soooo empfindlich sind, dass sie ein geschäftiges Weihnachtsfest und den unvermeidlichen Soßen-Klecks nicht überstehen würden.

Dies sind die beiden Kandidaten:

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Telo ist ein fester Baumwoll-Stoff mit Stand, der durch seine leicht angeflauschte Oberseite und den Stretch-Anteil besticht. Damit ist er ideal für entspanntes Lümmeln auf der Couch nach dem Geschenkeauspacken und läßt den Tod-durch-Schokolade-Brownies noch Platz. Noch dazu haben wir ihn in einem wunderbaren Rotton vorrätig.

 

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Yenka ist ein toller Crêpe aus einem Viskose-Gemisch. Er fällt schön und ist das perfekte Material für eine eher fließende Version des kleinen Schwarzen.

 

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Dafür bietet sich z.B. Francoise von Tilly and the Buttons an: Ein 60s inpiriertes Mini-Kleid mit Bubikragen, den frau natürlich farblich abgesetzt arbeiten kann oder einen leichten Glitzer-Effekt setzen kann. Außerdem zeichnet sich der Schnitt durch leicht einzusetzende Raglan-Ärmeln und französische Abnäher aus.

 

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Ein weiterer schöner Schnitt für den fließenden Crêpe ist das 40s Tea Dress von Sew Over It. Ganz pur in schwarz kann frau ist umkompliziert mit Accessiores aufpeppen. Aber eine kontarstierende Paspel kann hier auch für zusätzlichen Fest-Appeal sorgen.

 

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Georgina von République du Chiffon besticht durch den raffinierten Rückenausschnitt. Hier könnte z.B. eine schöne Spitze einen tollen transparenten Kontrast zum schwarzen Crêpe bilden.

Für Telo empfehlen sich auf Grund seines festen Griffs eher strukturierte Schnitte.

 

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Vogue 1317 ist ein Ralph Rucci Designer Schnitt und verbindet 3/4-Ärmel mit einem wintertauglichen, tiefen Ausschnitt (ja, das geht!). Der beschwingte Rock und vor allem die Schleife geben dem Design den außergewöhnlich festlichen Touch.

 

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Vogue 1084 ist ein wieder aufgelegter Original-Schnitt aus den 50ern: alles, was 50s Fashion so großartig macht, findet sich in ihm wieder: verschwenderische Stofffülle im Rock, Kimono-Ärmel (es gibt auch da einen 3/4-Arm-Variante), raffinierte Ausschnittlösungen … Ein Kleid, in denen Ihnen der große Auftritt garantiert ist.

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Burda 121 ist das Gegenteil von Retro, aber gerade in rot auch ein aufregend-festlicher Hingucker. Der sehr strukturierte Schnitt eignet sich bestens für den festen Baumwoll-Stoff, der Stretch-Anteil sorgt für die nötige Bequemlichkeit.

Haben wir Sie jetzt auf Ideen gebracht? Das würde uns freuen. Theoretisches Nähen – also das Stoff aussuchen und Schnitte erwägen ist doch mindestens der halbe Spaß, oder nicht?

In diesem Sinne: einen produktiven Sonntag!

Schöne UND warme Winterkleider

„Kleider im Winter sind unpraktisch und kalt!“ Höre ich immer mal wieder. Meist von überzeugten Hosenträgerinnen. Das Gegenteil ist der Fall, finde ich, wenn frau den richtigen Stoff, den richtigen Schnitt und die richtigen „Zubehörteile“ wählt.

Kleider im Winter sind perfekte Begleitung für die tollen neuen Stiefel. Sie verschwinden unter dem Hingucker-Mantel, den Sie mit viel Liebe fertig gestellt haben und stehlen ihm nicht die Show. Derweil halten Thermoleggings oder -strumpfhosen Ihre Beine warm.

Mit Strickjacke oder Pulli darüber und ggf. einem langärmeligen Unterhemd darunter werden sogar Übergangskleider wintertauglich, so lange uns nicht arktische Temperaturen erreichen.

Mithin: Nicht nur Weihnachten ist winterliche Kleiderzeit. Nein, auch den winterlichen Alltag kann frau im Kleid angehen.

Deshalb stellen wir Ihnen heute drei sehr schöne Winterkleider vor.

 

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Aus der Designer Reihe bei Vogue gibt es ein sehr raffiniertes Kleid von Rachel Comey. Sein asymetrischer Halsausschnitt und der schwungvolle Rock (mit Godets) machen es zu einem Hingucker. In einem schmeichelnd kuscheligen Stoff wird es zum Winterliebling.

 

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Joan von Sew OVER IT! ist natürlich von Joan Halloway aus Mad Men inspiriert und ein tolles Kleid fürs Büro, das sich hervorragend aus Velveteen oder  Cord nähen läßt. Ein toller Print kommt hier genauso zur Geltung, wie eine hinreißende Farbe ganz pur getragen.

 

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Und schließlich ein Boho-Maxikleid von Burda. Ein schöner Crepe wäre hier ideal. Der Schnitt lädt aber auch ein zu kreativen Stoffmixereien.

Bei allen Winterkleidern ist ein Futter unerläßlich. Es wärmt zusätzlich und sorgt für den besseren Sitz. Und wir empfehlen natürlich unser Neva’viscon! 😉 Wer aber Zeit hat, zum Futteraussuchen in den showroom zu kommen, die kann dort allerlei wunderbare, gemusterte Futterstoffqualitäten entdecken und bestellen.

Mit dem richtigen Schnitt, dem richtigen Stoff UND dem richtigen Futter gibt es also überhaupt keinen Grund, im Winter aufs Kleidertragen zu verzichten.

Weite Hosen für den Winter

Haben wir in der Schnittberatung tatsächlich noch nicht ein einziges Mal eine Hose empfohlen? Vom Jumpsuit mal abgesehen? Dann ist jetzt aber aller höchste Zeit.

Die 70er sind ein starker Trend diesen Herbst und Winter und damit ist auch die weite Hose, ja sogar die Schlaghose mit der hohen Taille zurück auf den Laufstegen. Bevor Sie sich jetzt entsetzt abwenden oder murmeln: „Hätte ich sie mal aufgehoben!“ schauen Sie durch die nachfolgenden Bilder. Unvoreingenommen betrachtet, sind diese Hosen nämlich ziemlich cool. Wir müssen uns nur erst an die weite Linie gewöhnen. So, wie wir uns erst wieder an den Hosenrock, Verzeihung, an die Culotte gewöhnen mussten. Den darf eine im Winter übrigens getrost weiter tragen.

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Bis zu den Hosen-Schnittmustern ist die 70s Linie noch nicht vorgedrungen. Weite Hosen gibt es natürlich. Hier und da auch welche mit hoher Taille. Bei Bootcut wird’s schon schwieriger und bei Schlaghosen lohnt sich die Suche nach einem Originalschnittmuster in jedem Fall.

Sammi von Style Arc hat einen dezenten Bootcut und wäre etwas, um sich langsam von den Skinnies zu entwöhnen. Durch ihren recht klassischen Schnitt paßt die Hose auch gut ins Büro.

Die Schnittkollektion Casual Classics von Schnittvision enthält einen ausgeprägten Bootcut-Schnitt, der schon sehr 70s rüberkommt. Cool, right?

  

Diese wunderbaren Schätzchen findet frau zur Zeit auf Ebay. Es ist also nicht wirklich schwer, an Originalschnitte aus den 70s zu kommen.

Und woraus näht frau diese großartigen Hosen, die endlos lange Beine machen?

Wir schlagen stilecht Cord vor. Unserer hat wunderbar herbstliche, tiefe Farben, ist muckelig warm und dank Elasthan-Anteil sehr bequem zu tragen.

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Herbstklassiker: Die Hemdbluse

Sie paßt zum Jeansrock genauso wie zur dunklen Tuchhose oder unter den strikten Business-Anzug. Von sportlich-burschikos über cool bis zu unantastbar-förmlich kann die Hemdbluse eine ganze Menge. Und weil sie sich als guter Partner zu Pulli, Cardigan und Co erweist, gehört sie in die Herbstgarderobe hinein.

Dabei muss die Hemdbluse gar nicht immer weiß sein. Vielmehr bieten farbige und gemusterte Stoffe viele kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Und auch mit der Schnittform läßt sich spielen. Einige schöne Schnittbeispiele zeigen wir Ihnen heute.

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Die Chemise Bruyère von Deer & Doe fällt durch ihre Länge auf. Mit schmaler Hose, langen Stiefeln und muckeliger Cardigan bleibt eine damit im Herbst sicher warm.

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Die Bluse Tiim von OkiStyle besticht durch eine unerwartete Schulterpasse sowohl vorn als auch hinten.

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Vogue 1387 hat ebenfalls eine schöne Schulterpartie und eine feine Anmutung.

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Negroni von Colette ist tatsächlich ein Herrenhemd, aber durch seine schmale Form durchaus auch für uns Ladies geeignet. Und Knöpfe und Knopflöcher seitenverkehrt? Kriegen Sie hin! Hier darf auch durchaus kuscheliges Flanell zum Einsatz kommen.

Sie haben schon den perfekten Hemdblusenschnitt für sich gefunden?

Superb. Dann fangen Sie an zu spielen:

  • verwenden sie einen tollen Print-Stoff
  • verwenden Sie tolle Knöpfe
  • setzen Sie Paspeln entlang der Knopfleiste oder der Manschette
  • entscheidenSie sich für klassische Umschlagmanschetten mit ebensolchen Manschetten-Knöpfen
  • steppen Sie Knopfleiste und ggf. Schulterpasse mit kontrastfarbigem Garn ab
  • verwenden Sie auffallende Farben für die Knopflöcher
  • runden Sie die Manschetten ab
  • runden Sie den Kragen zu einem Oxford-Kragen ab
  • besetzen Sie den Kragen mit Glitzersteinen
  • besticken Sie den Kragen
  • setzen Sie Kragen, Knopfleiste und Manschetten farbig ab

Jede Menge toller Blusenstoffe finden Sie natürlich in unserem Shop. En paar Appetithappen daraus für Sie zum Schluß.

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Vögelchen

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Rincon-Print

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Leire

Drei Röcke und ein Kleid

Er ist der ideale Stoff für das Dazwischen!

Zwischen den Jahreszeiten, wenn es nicht mehr oder noch nicht warm genug ist für Sommerstoffe, aber frau auch noch nicht an die dicken Wollsachen will.

Nicht so förmlich wie dunkler Nadelstreifen, aber wegen seiner leicht samtigen Oberfläche durchaus offizieller und angezogener als Strick. Dabei so robust, dass man Zimmermannshosen aus ihm macht.

Er kann dezent sein und richtig breit daher kommen.

Er kann britischen Country Style genauso wie preppy. Und die diesen Herbst so angesagten 70s Vibes bringt er locker mit.

Genau! Cord ist gemeint. Oder Manchester, wie meine Omas ihn zu nennen pflegten.

Wir haben zwei wunderbare Cord-Qualitäten im Angebot. Dadoli ist die schwerere Ware und eignet sich besonders für Hosen. Chema ist etwas leichter und damit das ideale Material für wärmende Herbströcke und -kleider. Beide enthalten einen Elasthan-Anteil, der den Tragekomfort noch einmal erhöht.

Und erst die Farben: Wie von der Farbenpracht des Herbstlaubs inspiriert! Tiefe Rottöne und viele gemütliche Brauntöne. Aber auch schöne Blauschattierungen. Also: Spielen Sie los!

Hier sind drei Rockschnittmuster und ein Kleid für Sie.

Simplicity 1516 ist ein schmaler Bahnenrock, der nach unten hin schön schwingt. Ein Basic-Teil mit den gewissen Etwas. Besonders, wenn frau noch mit der Textur des Cords spielt und die Seitenbahnen schräg zuschneidet.

Simplicity 1541 ist ein Bleistiftrock aus der Amazing Fit Reihe und damit besonders gut anpaßbar. Durch die Teilungsnähte ergibt sich auch hier die Möglichkeit, mit dem Stoff zu spielen und zum Beispiel zwei unterschiedliche Schattierungen eines Fartons zu wählen.

Burda NR. 103-122014-DL ist ein Rock mit Mittelfalte und schön gestalteter Hüftpasse. Eine kontrastierende Paspel würde die spitz zulaufende Passe noch besonders betonen.

Und schließlich ein ganz neues Schnittmuster von Deer & Doe – das Kleid Cardamone. Wenn das nicht schon nach herbstlicher Gemütlichkeit duftet.

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Auch hier könnte frau mit Materialkombinationen spielen und die Kragenpartie etwa aus einem glänzenden Stoff arbeiten.

Hier ein paar Farbvorschläge:

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Damit wünsche ich Ihnen ein inspiriertes frühherbstliches Nähwochenende. Schauen Sie in unserem shop vorbei und suchen Sie sich Ihren Cord aus.

 

Leuchtender Mantel für triste Tage

Das Wetter pendelt diesen Sommer zwischen herbstlich kühl und hochsommerlich heiß. Parallel dazu schwanken die Nähideen hier zwischen leicht, luftig, so gut wie nix und Mantel, bitte!

Heute ist so ein Mantel-Tag. Daher stelle ich Ihnen unseren fröhlich-leuchtenden Olinda-Stoff vor und einige Schnittvorschläge dazu.

Olinda ist ein sehr fester, dichter Baumwollstoff und damit genau der richtige für strukturierte Schnitte wie z.B. einen Trenchcoat. Er liegt 150cm breit und hat einen kleinen Elasthan-Anteil, was für Bequemlichkeit sorgt. Seine entscheidende Eigenschaft ist aber die Farbe: ein strahlendes Rapsgelb, das auch die tristesten Frühherbstmorgende zum Leuchten bringen wird. Und für gute Sichtbarkeit auf dem Fahrrad sorgt.

Schnittvision hat einen sehr schönen, ganz klassischen Trenchcoat-Schnitt im Angebot. Statt des konventionellen Beige-Tons ein strahlendes Gelb macht den Klassiker frech und heutig.

Der Robson-Coat von Sewaholic hat in der online-Nähszene fast schon Kult-Status. Ein Trench mit ausgestelltem „Rockteil“, der in Knallgelb ein absoluter Hingucker ist.

République de Chiffons Trench Roger ist ein extrem minimalistischer Mantel, der gut eine ordentliche Brise Farbe vertragen kann.

Wer sich die aktuellen Herbst/Winter-Kollektion von Prada oder Miu Miu zum Vorbild nehmen mag, die kann auch auf einen 60s Vintage Schnitt zurückgreifen und daraus einen fantastischen Gute-Laune-Mantel nähen.

Dichtes Baumwollgewebe hält leichtem Nieselregen zwar eine Weile stand, wer aber ihren Übergangsmantel wirklich regenfest machen möchte, kann bei Sinje auf ihrem Blog Strich und Faden nachlesen, wie eine Baumwolle selber wachsen kann.

Passendes Futter finden Sie natürlich auch bei uns im Shop. Schauen Sie sich um. www.fashion-for-designers.de/futterstoffe

Und damit wünsche ich Ihnen ein produktives Nähwochenende.

Short Cuts – kurze Hosen für heiße Sommer

Leichte luftige Sommerröcke sind toll! Nur nicht, um darin in den Kirschbaum zu kraxeln und Kirschen zu pflücken. Nur nicht, um darin über Zäune zu steigen oder durch die Höllentalklamm zu wandern. Kurze enge Röcke sehen toll aus, aber es ist unmöglich damit ins Kayak einzusteigen.

Mit anderen Worten: Für all die wunderbaren, bewegungsreichen Dinge, die eine im Sommer gern tut, muß eine luftige Alternative zum Sommerrock oder Kleid her.

Auftritt: die Shorts. Ihre kurze Hose zum Pferde stehlen. Nichts sagt so nachdrücklich BADASS. In kaum einem anderen Kleidungsstück stellt sich dieses Huckelberry Finn Sommerfeeling von entspanntem Abenteuern schneller ein.

Dabei ist die kurze Hose erstaunlich wandelbar: Ihre Länge variiert zwischen knielang (Bermuda) bis Popo gerade so bedeckend (hot pants), und bietet so eine Länge nach eigener Präferenz.  Das Hauptbetätigungsfeld der Shorts liegt draußen: am Strand, im Freibad, auf dem Fahrrad, am Berg, im Boot, auf dem Spielfeld. Aber: Eine Bermuda wird mit Blazer oder Blouson geschäftsfähig. Eine Shorts aus einem feinen Stoff ergibt mit einem ausgefallenen Top  und den passenden Schuhen  ein Party-Outfit.

Mit anderen Worten: die kurze Hose kann chillig genauso wie chic. Sie kann outdoor und indoor. Sie kann extravagant und casual. Sie kann kernig und verspielt.

Und wenn eine selber näht, dann kann sie all diese Möglichkeiten wundervoll ausspielen. Talk about Wandelbarkeit.

Für farbige Hingucker-Hosen empfehlen wir diese unifarbenen Stoffe aus unserem Shop:

 

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Olinda ist eine recht schwere Baumwolle, bestens geeignet für eine widerstandsfähige knallgelbe Sonnen-Shorts.

 

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Naomi ist ein leichter Baumwollstoff mit einem Hauch Glanz. Daraus ließe sich eine luftige Shorts für die allerheißesten Tage des Jahres zaubern. In kräftigem Fuchsia oder in einem pudrigen Rosé.

 

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Opél besticht durch seinen tollen Fall. Damit ist er prädestiniert für die Party-Hose.

 

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Natürlich muß eine Shorts gar nicht einfarbig sein. Lässige Streifen und coole Wax-Prints funktionieren ebenso.

 

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Abseits des einschlägigen Nähmagazins sind uns diese tollen Shorts-Schnitte aufgefallen:

Für die Pfadfinderin in jeder von uns hat République de Chiffon die Bundfaltenshorts Pierre in Programm.

Chataigne von Deer & Doe hingegen ist süße Pariser Verführung mit hoher Taille und Bogenkante.

Die Thurlow von Sewaholic ist beinahe schon ein Klassiker, wohl auch wegen ihrer betont schlichten Form.

Die Sweet Shorts von Pattern Runway spielen ebenfalls mit abgerundetem Saum für eine überraschende Optik.

Also flugs: Stoff geordert und losgenäht! Für dieses unvergleichliche Gefühl, wenn einer der warme Sommerwind über die nackten Beine streift. Genießen Sie den Sommer.