Herausforderungen

Im Januar steckt Magie.

Ein Blick in die Nähblog-Landschaft reicht, um festzustellen, dass der Januar ein guter Monat ist, sich neuen Herausforderungen beim Nähen zu stellen. So viele tolle Sew-Alongs oder Einzelprojekte. Da ist viel Inspiration zu finden.

Wenn Sie lieber alleine werkeln, als sich großen Näh-Aktionen anzuschließen, dann haben wir heute ein paar Ideen für Sie, wo Sie ansetzen können, um 2016 zu einem fulminanten Nähjahr zu machen.

Fangen Sie mit einer Bestandsaufnahme an: Was nähen Sie am häufigsten und am liebsten?

Gibt es Nähprojekte, die Sie reizen, die Sie sich aber (noch) nicht zutrauen? Dann ist das jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Just sew it!

Haben Sie eine Master-Nähliste für 2016, die Ihre großen, zeitintensiven Projekte für dieses Jahr sammelt? (So Sachen wie den Trench-Coat für die Übergangszeit, das Outfit für die Hochzeit der besten Freundin, das Kommunionkleid fürs Töchterchen.) Wenn Sie keine haben, erstellen Sie sich eine. Nähen braucht Zeit und es ist schneller März, Mai oder August als Sie denken.

Wenn Sie ganz zufrieden vor sich hinnähen, aber es Ihnen manchmal ein bißchen langweilig ist, dann ist es wohl Zeit für neue Näh-Herausforderungen. Ändern Sie was an Ihren Näh-Routinen!

Sie nähen bevorzugt Jersey? Dann schnappen Sie sich einen einfachen Rockschnitt und einen handzahmen Webstoff ( Wollstoffe verzeihen z.B. viel) und tasten Sie sich an das Arbeiten mit nichtelastischen Stoffen heran.

Andersrum geht das natürlich genauso. Ihre Overlock wird hauptsächlich zum Versäubern genutzt? Dann entscheiden Sie sich für einen schönen Jersey und nähen Sie Ihr erstes T-Shirt.

Sie lassen hin und wieder mit einem kleinen Seufzer den feinen Chiffon oder die Seide liegen, um dann wie gewohnt was aus Baumwolle zu nähen? Nehmen Sie Ihren Mut zusammen und stellen Sie sich den Befürchtungen, die Sie vom Verarbeiten feiner Stoffe abhalten. Einen unkonventionellen Verarbeitungstipp finden Sie hier. Und wunderbare feine Stoffe natürlich in unserem Online-Shop.

Blättern Sie durch Ihr Nähhandbuch und suchen Sie sich für das kommende Nähprojekt eine Verarbeitungstechnik aus, die Sie noch nicht angewendet haben, sei’s der mit der Maschine genähte Blindsaum oder das Hong Kong finish.

Sie haben Ihre Lieblingssilhouetten, Ihren Stil klar? Hippieh! Dann können Sie nun gezielt experimentieren. Wagen Sie sich an einen Schnitt, dessen Form und Design ein wenig außerhalb Ihrer Komfortzone liegt. Vermutlich entdecken Sie eine neue Seite an sich.

Sie arbeiten immer mit Kaufschnitten, doch die endlosen Anpassungen nerven? Dann packen Sie 2016 das Thema Grundschnitt an. Eine spannende blog-Serie zum Thema finden Sie hier.

Alternativ könnte 2016 das Jahr werden, in dem Sie endlich eine Schneiderpuppe herstellen, die Ihr Ebenbild ist und an der Sie viele Paßformprobleme entspannt lösen können. Im Netz finden Sie dazu eine Menge Anleitungen, eine ist hier. Wenn Ihre Püppi dann schon mal da steht, können Sie auch gleich anfangen, eigene Kleiderideen an ihr zu drapieren.

Oder liegt die Herausforderung für 2016 darin, nur noch das zu nähen, was Sie auch tragen und  sich nicht mehr vom nächten Schnitt-Hype ablenken zu lassen? Das könnte gar die größte Herausforderung sein. Aber auch die, aus der Sie am meisten tragbare Kleidungsstücke herausnähen können. 😉

Also: Was ist Ihre Näh-Challenge 2016?

 

 

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