Jetzt wird abgerechnet!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu.

Vermutlich werkeln Sie alle noch fleißig an den letzten Weihnachtsgeschenken oder am Weihnachtskleid. Dann ist nach dem Trubel der Weihnachtsfeiertage der perfekte Zeitpunkt, auf das Nähjahr 2015 zurück zu blicken.

Führen Sie Buch über all Ihre fertig gestellten Nähstücke? Haben Sie gar eine Liste aus dem Vorjahr? Wenn nicht: Hängen Sie einmal alle Werkstücke dieses Jahres zusammen. Schauen Sie sich Ihr Ergebnis an. Hatten Sie einige der Stücke schon vergessen?

Es ist erstaunlich wie schnell frau die kleineren, unkomplizierten Teile vergisst, die sie schnell zwischen großen Projekten über die Maschine gezieht. Aber auch die sind genäht worden. Auch die haben Zeit in Anspruch genommen. Auch an denen ist Ihr Können gewachsen.

Wenn Sie sich Ihre Näh-Bilanz ansehen – sind Sie dann erstaunt ob der Fülle oder eher genknickt, dass es nur so wenig Stücke sind? Oder sind es wenige, dafür aber sehr arbeitsintensive Stücke, auf die Sie sehr stolz sind?

Was haben Sie genäht? Welche Schnitte? Welche Teile? Welche Stoffe? Und wie sind Sie mit Ihren Ergebnissen zufrieden?

Ist eine Entwicklung erkennbar? Haben Sie dieses Jahr einen Sprung in Ihrem Können oder Ihren Resultaten gemacht? Wenn ja: Was haben Sie anders gemacht als im Jahr zuvor?

Schauen Sie in Ihre Nähstatistik von 2014 und vergleichen Sie mit dem Ergebnis aus 2015. Was lässt sich daraus schließen? Haben Sie mehr genäht? Wenn ja, wie haben Sie das angestellt? Schneller genäht? Mehr Zeit zum Nähen erübrigen können? Weniger komplizierte Schnitte verarbeitet?

Wenn Sie die beiden Jahresergebnisse vergleichen und Ihre aktuellen Lebensumstände mitbedenken, können Sie ganz gut abschätzen, was für 2016 realistisch ist. Wir neigen alle dazu, mehr Pläne zu machen, als wir je umsetzen können. Was bisweilen sehr frustrierend werden kann. Wenn Sie aber wissen, dass maximal 20 Teile drin sein werden, dann können Sie entschiedener NEIN sagen zum aktuell gehypten Schnitt, der vielleicht gar nicht in Ihre Projektreihe passt.

Der große Überblick gibt Ihnen ein Gefühl dafür, was Sie alles geschafft haben. Trotz der vielen anderen Verpflichtungen. Trotz der Schwierigkeiten, die in fast jedem Näh-Projekt wieder auftauchen. Ja, an der Stelle dürfen Sie sich ruhig mal loben. Gut gemacht.

Wenn Sie sich Ihre Nähwerke so ansehen: Erkennen Sie da Entwicklungen, die Ihnen beim Arbeiten daran gar nicht aufgefallen sind? Hat sich ein Material eingeschlichen, mit dem Sie nie gedacht hätten zu arbeiten? Haben Sie Schnittformen probiert, die bisher außerhalb Ihrer Komfortzone lagen? Deutet sich ein Stilwechsel an? Ist der gewollt? Oder mehr so passiert? Wollen Sie diesen Weg in 2016 weiter verfolgen?

Der Überblick deckt aber auch entstandene Lücken auf: Haben Sie 2015 neue Rockformen ausprobiert, zu denen jetzt die Oberteile oder Jacken / Mäntel fehlen? Nähen und tragen Sie wieder verstärkt Hosen? Haben Sie dann Oberteile in passender Länge? Haben Sie ein weitreichenderes Kleiderschrank-Projekt angefangen und wollen dazu weitere Teile ergänzen?

Hat sich Ihr Körper verändert in diesem Jahr? Hat sich in Ihren Lebensumständen etwas Relevantes verändert (neuer Job etwa mit anderem Dress-Code)? Brauchen Sie für diese Veränderungen neue Kleider?

Welche Näh-Notwendigkeiten ergeben sich aus den Lücken, die Sie so ausgemacht haben? Nehmen Sie diese gleich als erste in 2016 in Angriff, damit schöne, bereits fertige Teile nicht mangels Partnern im Schrank bleiben.

Und wie sieht es in Ihrem Stofflager aus? Haben Sie einen guten Teil verarbeitet? Dann klicken Sie rüber in unseren Onlineshop und lassen Sie sich von unseren schönen Stoffen inspirieren.

Ein frohes und entspanntes Weihnachtsfest wünschen wir Ihnen!

 

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