Dandy oder Daily? Der Samtblazer

Samt. Satte Farben. Flauschige, doch glänzende Oberfläche. Ein Stoff nur für besondere Tage, sagen Sie?

Ich widerspreche aufs Heftigste.

Sicher: Je nach Schnitt kann der Samtblazer von Oscar Wilde bis Oscar-Verleihung alles. Seine festliche Anmutung ist ganz unbestritten. Jedoch: Bringen Sie ihn mit Ihrer durchaus schon eingetragenen Lieblings-Jeans / dem Lieblingsjeansrock zusammen oder mit einem großgestrickten Pulli bzw. eben solchen Strümpfen und was eben noch nach Abendveranstaltung aussah, kommt plötzlich sehr lässig daher.

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Eine Blazer aus Samt zu nähen heißt also nicht, ein Kleidungsstück zu nähen, das nur an Festtagen aus dem Schrank kommt. Mit dem richtigen Partnern ist der Samtblazer durchaus AUCH alltagstauglich. Und unser wunderbarere neuer Baumwollstretch-Samt läßt sich noch dazu gut waschen und sorgt selbst bei engen Schnitten für Tragekomfort.

Sagte ich schon, dass er in zwei herbst- und herzerwärmenden Tönen zu haben ist?

Vara Baumwollsamt currygelb

Ein sonniges Currygelb und

Vara Baumwollsamt rot

ein sattes Rot.

Welche Schnitte sich anbieten, fragen Sie?

Bei Blazern lohnt es sich wirklich, den Stapel Burda-Hefte durchzublättern. Hier ein paar Beispiele:

Aus der September-Ausgabe 2014, Modell 120: ein schlichter, längerer Schnitt mit sehr schönem Revers.

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In der November-Ausgaben 2010 ist ein Spenzer aus Samt mit breitem Satin-Revers, Modell Nummer 130.

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In der September-Ausgabe 2007 ist ein toller Kurzblazer mit Revers (Modell 113), aber ohne Kragen:

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Die letzten beiden Modelle sind wohl nicht als Download erhältlich, aber sicher finden Sie in Ihrer Schnittmuster-Sammlung einen entsprechend tollen Blazer-Schnitt. Den passenden Samt gibt’s bei uns im shop.

Das Kleine Schwarze

Das kleine Schwarze. Haben Sie da auch sofort Audrey Hepburn in Frühstück bei Tiffany vor Augen?

Ohne Frage ist das kleine Schwarze ein Klassiker. Aber ist es noch zeitgemäß? Braucht frau tatsächlich eins?

Ob frau eins braucht, zeigt meist erst der Augenblick, in dem es fehlt: die festliche Einladung, bei der eine nicht genau weiß, wie förmlich, festlich oder entspannt es zugeht. Der berufliche Termin, der dann nahtlos in eine Abendveranstaltung übergeht. Das Familienfest bei der Cousine zweiten Grades, die so gern über andere herzieht. Die Beerdigung gar.

Das Kleine Schwarze ist letztlich eine Versicherung in Kleidungsform. Im Fall der Fälle, bietet es Schutz. Frau braucht sich im „Krisenfall“ nicht auch noch Gedanken über das Anziehen machen. Sie ist im Kleinen Schwatzen gut angezogen, aber das Kleid drängt sich nicht in den Vordergrund.

Das schwarze Tageskleid ist aber auch eine leere Leinwand. Es läßt den sensationellen neuen Schuhen den Vortritt. Es hat kein Ego-Problem damit, in der zweiten Reihe unter dem 1000farbigen Tuch zu spielen. Ja es liebt es, dem  Hingucker-Schmuck zu unterliegen (und es ist ihm völlig egal, ob das echte oder faslche Steine sind).

Das schwarze Kleid zickt nicht rum, sondern ist wie eine zuverlässige alte Freundin. Immer da, wenn frau sie braucht.

Allerdings (war klar, dass ein allerdings kommen mußte, oder?), allerdings sollte sich frau bei der Auswahl von Stoff und Schnitt Zeit lassen. Denn damit das Kleine Schwarze seine große Nützlichkeit entfalten kann, muss es einige Kriterien erfüllen.

Zunächst sollten Sie überlegen, welche Funktionen es erfüllen soll. Wollen Sie es definitiv nur tagsüber tragen, dann ist eine kürzere Länge vermutlich variabler und einfacher zu kombinieren, außer Sie sind eh begeisterte Midi-oder Maxilängen-Trägerin.

Die Silhouette sollte körpernah modelliert sein, aber auch nicht hauteng sitzen (es sei denn, Ihr Kleines Schwarzes kommt im Wesentlichen als Abendkleidung zum Einsatz oder Bombshell ist genau Ihr Stil). Die perfekte Passform ist hier entscheidend. Also lassen Sie sich damit beim Nähen Zeit oder greifen Sie auf einen bereits perfekt angepassten Schnitt zurück.

Ein ärmelloses Etuikleid braucht außer im Hochsommer immer noch einen Partner, um Sie nicht frieren zu lassen. Ein Bluse oder ein Shirt für drunter oder ein Jacket oder eine Strickjacke drüber. Bedenken Sie das bei der Schnittauswahl. 3/4 Ärmel sind eine tolle Wahl, weil sie erwachsen angezogen wirken, doch Haut zeigen und den idealen Schauplatz für aufsehenerregende Armbänder und Cuffs bereiten.

Der Schnitt sollte schlicht sein, aber nicht ohne Raffinesse, was ein schmaler Grat sein kann. Und natürlich sollten Sie eine hervorragende Stoffqualität verarbeiten. Denn wenn kein Volant und kein Chichi ablenkt, dann kommt der Anmutung des Stoffes große Aufmerksamkeit zu.

Und klar: Wir haben einen ganz tollen schwarzen Stoff im Online-Shop!

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Yenka ist ein wunderbar fallender Crêpe aus einem Viscose-Polyester-Gemisch mit einem Elasthan-Anteil, welcher bei körpernahen Schnitten immer den Tragekomfort erhöht. Exzellente Qualität für nur 14,90€/m.

Wenn Sie nun noch Schnittinspiration brauchen, dann stöbern Sie durch die Beiträge des Sew-Alongs zum Thema Kleines Schwarzes. Da finden Sie viele tolle Schnitte versammelt.

Viel Spaß beim Nähen.

Blaues Wunder

Wir haben einen wunderbaren neuen Stoff im Shop.

100 % Viskose. Weich und angenehm zu tragen. Genau richtig für Blusen und Kleider. Außerdem ein schöner Farbtupfer. Islandia können Sie hier in unserem Shop bestellen.

Und wie immer, wenn ein neuer Stoff ankommt, beginnt mein Kopf, den passenden Schnitt dazu zu finden. Natürlich gibt es DEN EINEN RICHTIGEN immer nur für DIE EINE PERSON. Deshalb haben wir auch heute wieder eine kleine Auswahl toller Schnittmuster für Sie.

Fangen wir mal mit zwei Oberteilen an.

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Skandinavischer Minimalismus pur beim Lexi-Top von Named Pattern. Nur zwei Abnäher, also wenig, was den Musterverlauf stört. Ein toller Kombi-Partner zum Hosenrock, wie im Bild gezeigt. Aber auch mit einem schmalen, längeren Bleistiftrock sehr lässig kombiniert.

 

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Oakridge von Sewaholic ist beinahe schon ein Klassiker unter den Indie-Designs. Zurecht. Durch den schön geschwungenen Saum kann die Bluse gut über Rock oder Hose getragen werden, sieht aber auch reingesteckt toll aus. Und große Blumenmuster kann sie besonders gut.

 

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Sylphide von Papercut Patterns ist die Schluppenbluse in Kleidform mit einem wunderbar flatternden Tellerrock. Damit wird unser Stoff dann definitiv party-tauglich.

 

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Kess mit kontrastfarbigem Kragen und Manschetten ist auch Patti, ein 60s Schnitt aus der neuen Vintage Burda ein toller Schnitt für unseren Stoff.

 

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Noch ein bißchen verspielter ist David von Oki Style. Volants an den Ärmelsäumen und entlang des Vorderteils geben diesem lässig fallenden Schnitt die besondere Note.

Die Blumen sind Ihnen romantisch genug und Sie hätten lieber einen Schnitt, der das Romantische cool bricht? Dann schauen Sie sich doch mal Hermes von I Am Patterns an.

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Ihnen ist gleich ein anderer Schnitt für unseren tollen Stoff eingefallen? Dann verlinken Sie den doch in den Kommentaren.

Und klicken Sie rüber in den Shop für ein paar Meter der schönen blauen Wunders.

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Weihnachtskleid-Material

Ist es noch zu früh, um über DAS Weihnachtskleid zu sprechen? Gehe ich nach meinem Näh-Tempo, dann ist ganz schnell eine Entscheidung fällig. Schnell-Näherinnen können sich natürlich noch ein Weilchen Zeit lassen. Und die Vorausschauenden haben vermutlich schon angefangen, nicht wahr? Oder etwa nicht?

Naja. Wir haben seit vorgestern zwei neue Stoffe im Shop, die sich vorzüglich für feine Kleider eignen, aber auch nicht soooo empfindlich sind, dass sie ein geschäftiges Weihnachtsfest und den unvermeidlichen Soßen-Klecks nicht überstehen würden.

Dies sind die beiden Kandidaten:

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Telo ist ein fester Baumwoll-Stoff mit Stand, der durch seine leicht angeflauschte Oberseite und den Stretch-Anteil besticht. Damit ist er ideal für entspanntes Lümmeln auf der Couch nach dem Geschenkeauspacken und läßt den Tod-durch-Schokolade-Brownies noch Platz. Noch dazu haben wir ihn in einem wunderbaren Rotton vorrätig.

 

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Yenka ist ein toller Crêpe aus einem Viskose-Gemisch. Er fällt schön und ist das perfekte Material für eine eher fließende Version des kleinen Schwarzen.

 

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Dafür bietet sich z.B. Francoise von Tilly and the Buttons an: Ein 60s inpiriertes Mini-Kleid mit Bubikragen, den frau natürlich farblich abgesetzt arbeiten kann oder einen leichten Glitzer-Effekt setzen kann. Außerdem zeichnet sich der Schnitt durch leicht einzusetzende Raglan-Ärmeln und französische Abnäher aus.

 

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Ein weiterer schöner Schnitt für den fließenden Crêpe ist das 40s Tea Dress von Sew Over It. Ganz pur in schwarz kann frau ist umkompliziert mit Accessiores aufpeppen. Aber eine kontarstierende Paspel kann hier auch für zusätzlichen Fest-Appeal sorgen.

 

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Georgina von République du Chiffon besticht durch den raffinierten Rückenausschnitt. Hier könnte z.B. eine schöne Spitze einen tollen transparenten Kontrast zum schwarzen Crêpe bilden.

Für Telo empfehlen sich auf Grund seines festen Griffs eher strukturierte Schnitte.

 

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Vogue 1317 ist ein Ralph Rucci Designer Schnitt und verbindet 3/4-Ärmel mit einem wintertauglichen, tiefen Ausschnitt (ja, das geht!). Der beschwingte Rock und vor allem die Schleife geben dem Design den außergewöhnlich festlichen Touch.

 

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Vogue 1084 ist ein wieder aufgelegter Original-Schnitt aus den 50ern: alles, was 50s Fashion so großartig macht, findet sich in ihm wieder: verschwenderische Stofffülle im Rock, Kimono-Ärmel (es gibt auch da einen 3/4-Arm-Variante), raffinierte Ausschnittlösungen … Ein Kleid, in denen Ihnen der große Auftritt garantiert ist.

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Burda 121 ist das Gegenteil von Retro, aber gerade in rot auch ein aufregend-festlicher Hingucker. Der sehr strukturierte Schnitt eignet sich bestens für den festen Baumwoll-Stoff, der Stretch-Anteil sorgt für die nötige Bequemlichkeit.

Haben wir Sie jetzt auf Ideen gebracht? Das würde uns freuen. Theoretisches Nähen – also das Stoff aussuchen und Schnitte erwägen ist doch mindestens der halbe Spaß, oder nicht?

In diesem Sinne: einen produktiven Sonntag!

Rock nähen leicht gemacht!

Einen leicht ausgestellten Rock zu nähen ist sicherlich ein gutes Einstiegprojekt ins Nähen. Anpassungen hinsichtlich der Paßform halten sich in Grenzen und die benötigten Schritte sind recht übersichtlich. Hat frau diese Basics erstmal geübt, kann sie natürlich beim Rock jeglichen Verarbeitungsaufwand treiben, den sie mag.

Im heutigen Post haben wir einige Verarbeitungstipps und -anleitungsvideos zusammen gestellt, die Ihnen über die kleinen Klippen, die es beim Röcke nähen eben doch gibt, hinweg helfen.

Einen ersten Überblick über die Abfolge der einzelnen Schritte beim Nähen eines Rocks bietet dieser Blogbeitrag von Le Carrousel.

Um die Verarbeitung eines bekannten Rockschnitts abzukürzen, bietet sich die hier gezeigte Abfolge an. (Allerdings bedarf es dabei des extrem exakten Arbeitens. )

Reißverschluß

Das Einnähen des Reißverschlusses ist sicher eine der größten Konstruktionshürden beim Rock. Schließlich soll er ordentlich auf und zu gehen, die Naht soll sich nicht wellen und er soll ganz in der Naht verschwinden oder ordentlich gearbeitet sehr präsent sein.

In diesem Video werden drei Reißverschluß-Varianten gezeigt:

Die einfachste Variante ist sicher, den Reißverschluß offen auf die Oberseite des Stoffes zu nähen. Es gibt viele hübsche Schmuckreißverschlüsse, die genau dafür gemacht sind. Aber auch ein robuster Metallreißer kann einen interessanten Bruch ergeben, wenn frau ihn offen auf einen sehr eleganten Stoff näht.

Am unauffälligsten ist der nahtverdeckte Reißverschluß. Genau der ist es aber auch, der gerne ein bißchen Ärger macht beim Einnähen. Schön anschaulich im close-up wird das Verfahren in den folgenden beiden Tutorials gezeigt.

https://blog.colettehq.com/tutorials/tutorial-installing-an-invisible-zipper

Der wesentliche Unterschied der beiden Verarbeitungen liegt darin, dass in der Burda-Anleitung der Reißverschluß nicht gebügeln wird, sondern die Zähnchenspirale mit der Stecknadel heruntergedrückt wird. Damit läuft frau nicht Gefahr, mit dem zu heißen Eisen die Plastikzähnchen zu verschmelzen (fragen Sie nicht, woher ich das weiß). Allerdings liegt die Spirale nach dem Bügel etwas flacher und die Nadel kommt näher an die Zähnchen heran, wodurch die Reißverschluß erst unsichtbar wird.

Wie der nahtverdeckte Reißverschluß unters Futter kommt, zeigt dieses Tutorial.

Abnäher

Mit vier Abnähern kommt frau bei einem Rock meist hin. Toscaminni hat einen workshop, der eine sehr praktische Art zeigt, die Abnäher genau zu markieren.

Lucia zeigt auf ihrem blog eine Variante, bei der die Fäden an der Spitze verknotet und nicht verriegelt werden, was die Wahrscheinlichkeit, eine „Blase“ zu produzieren herabsetzt. Außerdem empfiehlt sie, den Abnäher in leicht gerundeter Form und nicht in gerader Linie zu nähen, da er sich so besser an den Körper anschmiegt.

Bei besonders dicken Stoffen kann es sinnvoll sein, einen unterlegten Abnäher zu arbeiten, bei dem ein zweites Stück Stoff mitgefaßt wird, das abschließend in die Gegenrichtung gebügelt wird. Schneckennasen zeigt das auf ihrem blog.

Bund

Von ihm hängt alles ab, weshalb er elementar für Halt und Sitz des Rocks ist natürlich.

Für die einfachste Variante wird die Rockkante mit Einlage verstärkt und dann schlicht mit dem Futterrock verstürzt. Das ist aber nur bei formstabilen Stoffen zu enpfehlen. Alle Stoffe, die auch nur im entferntesten zum Dehnen neigen, brauchen eine wesentlich stabilere Verarbeitung. Bei Wollstoffen hält nachhaltig eigentlich nur ein mit Rippsband verstärkter Bund.

Farbenmix zeigt die Bundverarbeitung mit vorgefertigter Bundeinlage hier. Auf diesem Threads-Video erläutert Susan Khalje verschiedene Couture Techniken für die Bundverarbeitung.

Saum

Die zentrale Frage beim Säumen ist: Sichtbare oder unsichtbare Saumnaht? Bei einem robusten Stoff oder einem sportlichen Schnitt kann eine deutlich sichtbare Naht ein Designelement sein. Bei einem feineren Stoff und einem eleganteren Schnitt wird frau sich gegebenenfalls für eine Handnaht oder die Blindstichfunktion ihrer Nähmaschine entscheiden. Handnähte sind bei geraden und Bleistiftröcken schneller gemacht als befürchtet und sollten deshalb nicht von vornherein ausgeschlossen werden.

Bei gerade oder nur leicht ausgestellten Röcken ist das Säumen nicht übermäßig kompliziert und durchaus ohne Rockabrunder machbar.

Stecken Sie vor dem Spiegel in der vorderen Mitte die gewünschte Länge ab. Ziehen Sie den Rock aus und messen Sie ab, wie lang der Rock werden soll. Stecken Sie die gewünschte Weite an allen Nähten ab. Dann legen Sie den Rock aufs Bügelbrett undschlagen den Saum rundherum in der gewünschten Breite um. Spannen Sie nun den Stoff zwischen einer Seiten- und derrückwärtiger Mittelnaht etwas. Der umgelegte Saum wird sich so gerade legen. Fixieren Sie die Saumkante mit Stecknadeln. Verfahren Sie genauso für die Strecke zwischen rückwärtiger Mittelnaht und anderer Seitennaht. Dann arbeiten Sie sich von der Seite zur vorderen Mitte und von da wieder zur Seite. Legen Sie zur Kontrolle die Seitennähte noch einmal übereinander. Bügeln Sie die Kanten um und nähen Sie den Saum auf die gewählte Weise fest.

Tellerröcke oder auch solche mit sehr viel Weite lassen sich am Besten mit Schrägband säumen. Dabei können Sie eine gleichmäßige Kante z.B. in einem kontrastfarbenen Schrägband einfassen, oder Sie schlagen das Band nach dem ersten Annähen komplett nach innen um. In jedem Fall hilft es, die Weite des Rocks zu bändigen ohne Fältchen im Saum zu verursachen. Wie das Schrägband angenäht wird, zeigt das nachfolgende Video.

Schrägband kann frau natürlich immer für eine saubere Saumverarbeitung anwenden. Nur geformte Säume brauchen einen Extra-Beleg und gegebenenfalls Einlage als Verstärkung.

Rockschlitz

Ist der Rock länger und die Form eng, braucht er einen Schlitz damit frau noch ordentlich in ihm laufen kann.

Die Deluxe-Variante ist ganz sicher die Dior-Falte. Sewing Galaxy zeigt sie reich bebildert hier. Für den einfachen Geh-Schlitz wird der untere Teil der rückwärtigen Naht nicht geschlossen. Der verdeckte Geh-Schlitz, der hier auf dem Bernina-blog gezeigt wird, funktioniert mit einem ins Futter geschnittenen Bogen. Stichelbeere zeigt hier die elegantere Version mit angehefteten Futter.

Damit genug der Tipps für heute. Schnappen sie sich einen schönen Rockstoff ( aus unserem schop natürlich ;-)) und legen Sie los.

 

Schöne UND warme Winterkleider

„Kleider im Winter sind unpraktisch und kalt!“ Höre ich immer mal wieder. Meist von überzeugten Hosenträgerinnen. Das Gegenteil ist der Fall, finde ich, wenn frau den richtigen Stoff, den richtigen Schnitt und die richtigen „Zubehörteile“ wählt.

Kleider im Winter sind perfekte Begleitung für die tollen neuen Stiefel. Sie verschwinden unter dem Hingucker-Mantel, den Sie mit viel Liebe fertig gestellt haben und stehlen ihm nicht die Show. Derweil halten Thermoleggings oder -strumpfhosen Ihre Beine warm.

Mit Strickjacke oder Pulli darüber und ggf. einem langärmeligen Unterhemd darunter werden sogar Übergangskleider wintertauglich, so lange uns nicht arktische Temperaturen erreichen.

Mithin: Nicht nur Weihnachten ist winterliche Kleiderzeit. Nein, auch den winterlichen Alltag kann frau im Kleid angehen.

Deshalb stellen wir Ihnen heute drei sehr schöne Winterkleider vor.

 

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Aus der Designer Reihe bei Vogue gibt es ein sehr raffiniertes Kleid von Rachel Comey. Sein asymetrischer Halsausschnitt und der schwungvolle Rock (mit Godets) machen es zu einem Hingucker. In einem schmeichelnd kuscheligen Stoff wird es zum Winterliebling.

 

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Joan von Sew OVER IT! ist natürlich von Joan Halloway aus Mad Men inspiriert und ein tolles Kleid fürs Büro, das sich hervorragend aus Velveteen oder  Cord nähen läßt. Ein toller Print kommt hier genauso zur Geltung, wie eine hinreißende Farbe ganz pur getragen.

 

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Und schließlich ein Boho-Maxikleid von Burda. Ein schöner Crepe wäre hier ideal. Der Schnitt lädt aber auch ein zu kreativen Stoffmixereien.

Bei allen Winterkleidern ist ein Futter unerläßlich. Es wärmt zusätzlich und sorgt für den besseren Sitz. Und wir empfehlen natürlich unser Neva’viscon! 😉 Wer aber Zeit hat, zum Futteraussuchen in den showroom zu kommen, die kann dort allerlei wunderbare, gemusterte Futterstoffqualitäten entdecken und bestellen.

Mit dem richtigen Schnitt, dem richtigen Stoff UND dem richtigen Futter gibt es also überhaupt keinen Grund, im Winter aufs Kleidertragen zu verzichten.

Just sew it!

Wenn unsere Köpfe zu Saisonbeginn Achterbahn fahren mit all den wunderbaren Nähideen, wird es schwierig, ein Projekt tatsächlich zu Ende zu bringen. Viel zu verführerisch, dieses andere Ding wenigstens schon mal zuzuschneiden …

Aber auch der ganz alltägliche Wahnsinn läßt nicht bereitwillig Zeit, Nähprojekte geschmeidig zu Ende zu bringen.

Was also tun? Gibt es eine Strategie, mit der frau totsicher jedes angefangene Nähprojekt zu Ende bringt?

NEIN. Es gibt nicht DIE Strategie. Wirksame Strategien müssen auf Ihre Persönlichkeit abgestimmt sein.

Aber: JA, es gibt eine Lösung und die wird bestimmt von 3 Haltungen: Disziplin, Mut und Nachsicht.

Große Worte, was?

Aber schauen wir doch mal genauer auf die Situation:

Was hält uns am häufigsten ab, ein Nähprojekt umzusetzen und fertigzustellen? Entweder sind es die Belastungen des Alltags oder Schwierigkeiten mit dem Objekt.

Wie kommt da jetzt die Disziplin ist Spiel? Die ist immer dann gefragt, wenn wir eigentlich zu müde, zu genervt, zu involviert sind, um uns noch aufzuraffen. Genau dann ist der innere Drill Sergeant gefragt, der eine so rüde als nötig an die Maschine oder den Zuschneidetisch befiehlt.

Oft verfliegt die Anspannung des Tages, wenn frau sich erstmal aufgerafft hat und das Nähen bringt genau die Entspannung und Befriedigung, die eine brauchte. Und wenn sich die nicht einstellen, ist frau wenigstens ein paar Nähte weiter.

Der Drill Sergeant sollte auch als argwöhnischer Wärter über geplante Nähzeiten eingeteilt werden. Wenn frau sich Zeit fürs Nähen freigeschaufelt hat, sollte sie alle anderen Störenfriede ausschalten. Alles, was Sie davon abhält, in Flow zu geraten, gehört ausgesperrt. So lustig eine Twitter- oder Facebook-Unterhaltung nebenbei ist, sie teilt Ihre Aufmerksamkeit. Und geteilte Aufmerksamkeit führt nicht zu effektivem Nähen.

Und er sollte auch dann einschreiten, wenn Sie der Auswahl, die Sie zwangsläufig treffen müssen, zu entgehen suchen, in dem sie mehrere Projekte gleichzeitig starten.

Nachsicht ist immer dann gefragt, wenn Sie doch vor dem Alltag kapituliert haben. Manchmal braucht auch die beseelteste Hobby-Schneiderin einen Abend auf der Couch, vorm Kamin, im Schwimmbad … Wenn Sie sich so entschieden haben, genießen Sie es und grämen Sie sich nicht hinterher. Ein Abend, an dem Sie anderweitig neue Kräfte getankt haben oder Ihren Verpflichtungen nachgegangen sind, macht Ihnen den Kopf fürs Nähen frei.

Und Mut? Der ist immer dann gefragt, wenn Sie sich vor Ihrem aktuellen Projekt (oder gar mehreren?) verstecken, weil Sie Probleme sehen oder auch nur befürchten, für deren Lösung Sie sich handwerklich nicht gewappnet fühlen. In dem Falle gilt es: Stellen Sie sich der vermuteten Katastrophe. Oft IST das Problem lösbar. Besonders, wenn Sie sich Hilfe holen: die beste Nähfreundin, die Kursleiterin und wenn Sie absolut freischwebend allein auf weiter Flur nähen, die nächste Schneiderei (natürlich nur zum Beraten). Es gibt Bücher, Videos und Foren da draußen. Fragen Sie sich schlau. Lassen Sie nicht von einem Teil, das Ihnen Schwierigkeiten bereitet, bevor Sie das Problem gelöst haben oder das Werkstück endgültig hinüber ist. (In dem Falle: Versuchen Sie drei Lehren daraus zu ziehen und machen Sie einen Haken dran. Keine gewinnt immer.)

Zurück zur Strategie:

Es gibt Menschen, die arbeiten am Besten, wenn sie sich für lange Strecken in eine Sache vertiefen können. Gehören Sie zu dieser Sorte, dann schaufeln Sie sich eine längere Nähphase frei, in dem Sie andere Aufgaben vorgezogen erledigen.

Es gibt andere, denen fällt es leichter, sich für kurze Zeithäppchen an die Arbeit zu machen, dann auf etwas anderes umzuswitchen und anschließend noch mal zum Nähen zurückkommen.

Für beide Typen gilt: Organisieren Sie sich Ihre Nähprojekte so, dass Sie mit einem Griff alle benötigten Materialien zur Hand haben. Wer seine Nähzeit damit beginnen muss, Kram zusammen zu suchen, hat schon keine Lust mehr. Und vielleicht auch keine Zeit.

Legen Sie einen Laufzettel an, besonders dann, wenn Sie nur in sehr großen Abständen zum Nähen kommen. Notieren Sie auf dem Zettel immer die nächste zu erledigende Aufgabe, bevor Sie Ihr Werkstück wieder verlassen. So garantieren Sie einen schnellen Wiedereinstieg.

Bevor Sie Ihre Nähzeit beenden, machen Sie immer noch einen kleinen Schritt mehr fertig. Außer, es ist 4 Uhr morgens und Ihnen fallen schon die Stecknadeln aus den Haaren.

Seien Sie realistisch in Ihren Planungen. Natürlich kann ein Anlasskleid innerhalb einer Woche entstehen. Aber nicht in einer Woche, in der ein Kind krank, der Partner / die Partnerin auf Dienstreise ist und Sie im Job die Leistung des Jahres erbringen müssen.

Trotzdem ist eine klare deadline ein großer Ansporn.

Genauso wie der Wunsch, ein bestimmtes Schnittmuster, einen bestimmten Schnitt JETZT SOFORT anziehen zu wollen. Wenn Sie es irgend einrichten können, geben Sie diesem Jetztmachenwollen nach. Ja, dafür darf der Wochenendputz schon mal aufgeschoben oder delegiert werden.

Machen Sie sich klar, dass einige Ihrer Projekte daneben gehen werden. Ärgerlich ist das nur, wenn Sie dabei nichts gelernt haben. Menschen, die Mannschaftssport als Hobby betreiben, verlieren auch mal. Bleiben Sie dran, so lange Sie das Gefühl haben, noch etwas zu lernen. Haken Sie es endgültig ab, wenn es sein muss.

Vor allem: Verbringen Sie nicht mehr Zeit mit Zaudern und Zagen. Just sew it!

 

 

 

 

Blusen nähen leicht gemacht

Blusenstoffe sind unserer Spezialgebiet. Weshalb wir gerne möchten, dass Sie sich viele Blusen nähen. Da Blusen nähen jedoch nicht ganz einfach ist, haben wir für Sie hilfreiche Anleitungen und Tutorials gesammelt. Zum Glück finden sich in den Weiten des Internets Lösungshilfen für so gut wie jedes Nähproblem.

Französische Nähte:

Sehr dünne oder leicht ausfransende Blusenstoffe verarbeitet frau besser mit französischen Nähten. Diese schließen die offenen Stoffkanten sicher hinter einer Naht ein.

Wie das geht, wird auf dem Blog Von Mri gezeigt. Grainline Studios blog-post liefert ergänzend die Erklärung, wie frau Ärmel mit französischen Nähten einsetzt, damit Ihre Bluse innen so edel aussieht wie außen.

Kragen:

Bei Blusen mit klassischem Hemdkragen ist dieser sicher der am schwierigsten zu nähen Teil. Auf dem Bernina-Blog finden Sie eine Variante den Kragen zu nähen. In dieser Anleitung sind Einlage und Ober- und Unterkragen gleich groß zugeschnitten. Die für den Oberkragen benötigte Mehrweite wird durch Verschieben beim Zusammenstecken erreicht.

In dieser Anleitung von Sewaholic wird die Einlage des Oberkragens ohne Nahtzugabe an den Seiten und an der oberen Kragenkante zugeschnitten und die schmalen Seiten des Unterkragens werden etwas gekürzt, um die Mehrweite für den Oberkragen zu erzeugen.

In der Bernina-Anleitung werden Kragen und Kragensteg zunächst zusammengefügt und dann an den Halsausschnitt genäht. Die Anleitung von Andrea auf dem Foursquarewalls-Blog bietet eine andere Reihenfolge an. Sie fertig den Kragen, näht den zunächst nur den äußeren Kragensteg an den Halsauschnitt. Dann folgen Kragen und innerer Kragensteg in einem weiteren Arbeitsschnitt.

Für perfekte Kragenspitzen sorgt dieser kleine Kniff.

Knopfleiste:

Gerade wenn frau den Musterverlauf auf dem vorderen Blusneteil nicht stören will, bietet sich eine verdeckte Knopfleiste an. Wie die gearbeitet wird, erklärt dieses Burda-Video.

Manschetten:

Die Verarbeitung des Ärmelschlitzes und der Manschetten sind im Bernina-Nähkurs Bluse  gut erklärt. Dieses Tutorial zeigt die Verarbeitung einer Manschette mit kleinem Knopfloch im Ärmelschlitz, wie bei einem sehr klassischen Herrenhemd.

Schmaler Saum:

Blusen werden vor allem mit einem schmalen Saum gesäumt. Nähen Sie häufig Blusen, lohnt sich sicher die Investition in einen Rollsaumfuß. Bei Frau Nahtzugabe ist dessen Einsatz gut erklärt. Aber es geht auch ohne einen Spezialnähfuß. Statt dessen sind zwei Nähte und ordentlicher Bügeleiseneinsatz gefragt. Ein Video-Tutorial findet sich hier.

Wir wünschen viel Spaß und viel Erfolg beim Nähen. Und sollten wir Ihr Lieblings-Tutorial zum Thema Bluse nähen übersehen haben, teilen Sie es doch bitte in den Kommentaren mit uns.

 

Weite Hosen für den Winter

Haben wir in der Schnittberatung tatsächlich noch nicht ein einziges Mal eine Hose empfohlen? Vom Jumpsuit mal abgesehen? Dann ist jetzt aber aller höchste Zeit.

Die 70er sind ein starker Trend diesen Herbst und Winter und damit ist auch die weite Hose, ja sogar die Schlaghose mit der hohen Taille zurück auf den Laufstegen. Bevor Sie sich jetzt entsetzt abwenden oder murmeln: „Hätte ich sie mal aufgehoben!“ schauen Sie durch die nachfolgenden Bilder. Unvoreingenommen betrachtet, sind diese Hosen nämlich ziemlich cool. Wir müssen uns nur erst an die weite Linie gewöhnen. So, wie wir uns erst wieder an den Hosenrock, Verzeihung, an die Culotte gewöhnen mussten. Den darf eine im Winter übrigens getrost weiter tragen.

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Bis zu den Hosen-Schnittmustern ist die 70s Linie noch nicht vorgedrungen. Weite Hosen gibt es natürlich. Hier und da auch welche mit hoher Taille. Bei Bootcut wird’s schon schwieriger und bei Schlaghosen lohnt sich die Suche nach einem Originalschnittmuster in jedem Fall.

Sammi von Style Arc hat einen dezenten Bootcut und wäre etwas, um sich langsam von den Skinnies zu entwöhnen. Durch ihren recht klassischen Schnitt paßt die Hose auch gut ins Büro.

Die Schnittkollektion Casual Classics von Schnittvision enthält einen ausgeprägten Bootcut-Schnitt, der schon sehr 70s rüberkommt. Cool, right?

  

Diese wunderbaren Schätzchen findet frau zur Zeit auf Ebay. Es ist also nicht wirklich schwer, an Originalschnitte aus den 70s zu kommen.

Und woraus näht frau diese großartigen Hosen, die endlos lange Beine machen?

Wir schlagen stilecht Cord vor. Unserer hat wunderbar herbstliche, tiefe Farben, ist muckelig warm und dank Elasthan-Anteil sehr bequem zu tragen.

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Herbstklassiker: Die Hemdbluse

Sie paßt zum Jeansrock genauso wie zur dunklen Tuchhose oder unter den strikten Business-Anzug. Von sportlich-burschikos über cool bis zu unantastbar-förmlich kann die Hemdbluse eine ganze Menge. Und weil sie sich als guter Partner zu Pulli, Cardigan und Co erweist, gehört sie in die Herbstgarderobe hinein.

Dabei muss die Hemdbluse gar nicht immer weiß sein. Vielmehr bieten farbige und gemusterte Stoffe viele kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Und auch mit der Schnittform läßt sich spielen. Einige schöne Schnittbeispiele zeigen wir Ihnen heute.

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Die Chemise Bruyère von Deer & Doe fällt durch ihre Länge auf. Mit schmaler Hose, langen Stiefeln und muckeliger Cardigan bleibt eine damit im Herbst sicher warm.

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BluseTiim-1

Die Bluse Tiim von OkiStyle besticht durch eine unerwartete Schulterpasse sowohl vorn als auch hinten.

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Vogue 1387 hat ebenfalls eine schöne Schulterpartie und eine feine Anmutung.

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Negroni von Colette ist tatsächlich ein Herrenhemd, aber durch seine schmale Form durchaus auch für uns Ladies geeignet. Und Knöpfe und Knopflöcher seitenverkehrt? Kriegen Sie hin! Hier darf auch durchaus kuscheliges Flanell zum Einsatz kommen.

Sie haben schon den perfekten Hemdblusenschnitt für sich gefunden?

Superb. Dann fangen Sie an zu spielen:

  • verwenden sie einen tollen Print-Stoff
  • verwenden Sie tolle Knöpfe
  • setzen Sie Paspeln entlang der Knopfleiste oder der Manschette
  • entscheidenSie sich für klassische Umschlagmanschetten mit ebensolchen Manschetten-Knöpfen
  • steppen Sie Knopfleiste und ggf. Schulterpasse mit kontrastfarbigem Garn ab
  • verwenden Sie auffallende Farben für die Knopflöcher
  • runden Sie die Manschetten ab
  • runden Sie den Kragen zu einem Oxford-Kragen ab
  • besetzen Sie den Kragen mit Glitzersteinen
  • besticken Sie den Kragen
  • setzen Sie Kragen, Knopfleiste und Manschetten farbig ab

Jede Menge toller Blusenstoffe finden Sie natürlich in unserem Shop. En paar Appetithappen daraus für Sie zum Schluß.

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Agueda

Vögelchen

Mayprint

goldfische

Rincon-Print

galaxy print

Leire